Folsäure – Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft

Folsäure ist für das zentrale Nervensystem des Kindes sehr wichtig, besonders zu dem Zeitpunkt der Neuralohrentwicklung des Embryos.

Die Einnahme kann das Risiko eines „offenen Rücken“ reduzieren – eine Fehlbildung, die ohne Folsäure-Einnahme leider leichter entstehen kann. Für das erste Schwangerschaftsdrittel wird daher eine erhöhte Dosis zur Vorbeugung empfohlen.



400 µg Folsäure und 200 µg Jodid versorgen schwangere Frauen mit ausreichend Mikronährstoffen, diese Menge entspricht einer Folsäure-Jodid-Tablette.

Folsäurequellen kommen auch in der natürlichen Nahrung vor, wie zum Beispiel in Vollkornprodukten, Gerste, Weizenkeimen, Soja, Bohnen, Linsen, Erbsen, Blattgemüse wie Spinat oder Kohl, sowie Fleisch, Fisch und Obst. Die genannten Nahrungsmittel zählen ohnedies zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.

Eventuell kann der Großteil an Folsäure sogar über die Nahrungsaufnahme gedeckt werden, darüber informiert Sie Ihr Arzt. Normalerweise sind jedoch Folsäure-Tabletten zusätzlich als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll.

Wer in der Schwangerschaft das Beste für sein ungeborenes Kind machen will, schaut besonders auf Ernährung, viel Sauerstoff und etwas Bewegung, so hat der Embryo im Mutterleib die beste Möglichkeit, sich gesund zu entwickeln.