Die Schwangerschaftswochen

Sechs Stunden nach der Befruchtung ist bereits das neue Leben im Körper der Frau entstanden. Die Zellteilung beginnt. Nach zwei Wochen bildet sich an den Eierstöcken ein rosa Follikel. In der dritten Schwangerschaftswoche (SSW) schlägt das Herz bereits. Ein Gesicht zeichnet sich im Embryo ab, mit Nase, Mund und Augen.

Nach vier Wochen ist der Embryo an die vier mm groß, Arme und Beine entstehen. Bald darauf bildet die Rückenachse die ersten Wirbelansätze.



In der 7. SSW misst der Embryo bereits etwa zwei Zentimeter und ist deutlich zu erkennen. Leichte Bewegungen sind nun schon möglich.

Die Bildung des Gehirns beginnt mit vier Monaten (und ist übrigens erst mit dem vierzehnten Lebensjahr abgeschlossen!) Das Kind beginnt am Daumen zu lutschen. Es lernt, zu hören und zu reagieren.

Nun fragt man sich, wann beginnt der Eintritt der Seele in den Körper? Beginnt das psychische Leben, wenn das Kind eine Form des Gehirns erlangt hat? Oder wenn die Mutter das Strampeln im Bauch spürt? Oder erst bei der Geburt, wenn es sich lautstark bemerkbar machen kann? Oder gar erst mit zwei Jahren, wenn es urteilt oder mit vierzehn, wenn es Verantwortung übernehmen kann?

Die Entwicklung geistigen Lebens geschieht in Etappen, die wohl kaum voneinander zu trennen sind. So müsse man meinen, mit der Zeugung entsteht neues Leben! Und ja – es ist der Zeitpunkt, wo Samen- und Eizelle miteinander verschmolzen sind, an dem eine Seele sich (spätestens dann) entschieden hat, sich auf Erden zu inkarnieren.

Nach spiritueller Auffassung hat sich die Seele seine Mutter ausgesucht, um sich und ihr ein passendes Lernfeld zu schaffen und in Liebe aneinander zu wachsen, aber auch um irgendwann die Grenzen auszuloten, um seine eigene Individualität entwickeln zu können.